Ihre Energiekosten zu senken, ist einfacher als Sie vielleicht denken. Wir haben Ihnen nachfolgend meist ganz einfach umzusetzende Empfehlungen zusammengetragen.

Individuellere Tipps können wir Ihnen geben, wenn Sie sich persönlich von uns beraten lassen. Rufen Sie uns an oder vereinbaren Sie doch kurzfristig einen Vor-Ort-Termin. Mehr erfahren Sie auch unter dem Stichpunkt Energieberatung.

  • Heizkörper regelmäßig entlüften und Heizanlage einmal im Jahr warten.
  • Heizungsrohre in unbeheizten Räumen (Keller etc.) unbedingt isolieren.
  • Jedes Grad Temperaturabsenkung spart bis zu sechs Prozent Heizkosten!
  • Deshalb: Heizung an das Nutzungsverhalten anpassen! In der Nacht und in seltener genutzten Räumen Temperatur absenken. Ideal sind zentrale Heizungsreglersysteme!
  • Bei Urlauben und Wochenendausflügen Temperatur absenken. Bewährt haben sich 16°C bei Wochenendausflügen und 12°C bei längerer Abwesenheit.
  • Heizkörper nicht durch Möbel oder Gardinen verdecken. Die Wärmeabgabe wird sonst massiv behindert.
  • Mit das größte Sparpotenzial bietet die Kesseltechnik: Falls Sie Ihr Altgerät durch ein modernes Erdgas-Brennwertgerät ersetzen, lassen sich die Heiz- und Warmwasserkosten dadurch um bis zu 40 Prozent senken.
  • Stand-by reduzieren: Denn überall dort, wo ein Elektrogerät im Wartestand „schlummert“, wird unnötig Strom verbraucht. Deshalb: Steckdosenleiste vorschalten und bei Nichtgebrauch einfach weg vom Netz.
  • Energieeffizienklassen bei Neuanschaffungen beachten: Ob Kühlschrank, Waschmaschine oder Trockner: Die so genannte „Energieeffizienzklasse“ (von A++ bis G) gibt Auskunft darüber, ob das jeweilige Gerät Stromsparer oder –fresser ist.
  • Bei Kühlschrank und Tiefkühltruhe auf Umgebungstemperatur achten. Stehen diese Geräte in zu warmer Umgebung, benötigen sie deutlich mehr Strom. Eine um ein Grad niedrigere Raumtemperatur spart bei Kühlschränken rund sechs Prozent Strom.
  • Wasser wird am besten in speziellen Wasserkochern zum Kochen gebracht (das spart bis zu 50% Strom). Ansonsten sollte Energie dadurch optimal genutzt werden, dass exakt zur Kochstelle passende Töpfe mit Deckel (bitte schließen!) verwendet werden.
  • Mit möglichst niedriger Temperatur waschen und Füllkapazität optimal nutzen (nur bei Woll- und Feinwäsche sollte die Waschtrommel nicht voll sein).
  • Backofen nur dann vorheizen, wenn dies unbedingt notwendig ist. Das Vorheizen verbraucht unnötig viel Energie!

Zwischen acht und zwölf Prozent beträgt der Anteil der Beleuchtung am Gesamtstrombedarf eines Haushalts. Mit intelligenter Technik lassen sich davon rund 80% einsparen.

  • Verzichten Sie insbesondere auf normale Glühlampen, kaufen Sie stattdessen Energiesparlampen. Die erzeugen bei deutlich geringerer Leistungsaufnahme (=Stromverbrauch) genauso viel Licht – und halten auch noch rund 10-mal länger.
  • Auch Halogenlampen haben eine gute Energie“ausbeute“, noch besser sind allerdings Halogenlampen mit Infrarotbeschichtung. Deshalb am besten bald austauschen!
  • Ebenfalls ausgetauscht werden sollten alte Leuchtstofflampen – wie sie vor allem in Büros und Nutzräumen Verwendung finden. Deutlich sparsamer sind moderne Lichtsysteme mit elektronischen Vorschaltgeräten.
  • Duschen Sie – statt zu baden.
  • Stellen Sie den Wasserhahn immer ab, wenn kein (Warm)wasser benötigt wird.
  • Verwenden Sie „Spararmaturen in Einhebelmischerausführung“ (bei denen ist der Warmwasserverlust bis zum Erreichen der Wunschtemperatur deutlich geringer). Falls doch noch alte Zweigriffarmaturen im Einsatz sind: Absperrventil zwischen Mischer und Duschschlauch einbauen lassen.
  • Waschmaschine und Spülmaschine ans Warmwasser anschließen. So muss das Wasser nicht energieintensiv in den Maschinen erhitzt werden!
  • Gerade für die Warmwassererwärmung ist die Solarthermie eine perfekte Ergänzung zur „klassischen“ Heiztechnik mit Erdgas.
  • Ziehen Sie Ihre vier Wände möglichst warm an: Schon einfache Dämmmaßnahmen an Wand und Dach bringen oft erhebliche Einspareffekte. Faustformel fürs Flachdach: 14-20 cm Dämmstärke. Beim Schrägdach gilt: Die Höhe der Sparren möglichst komlett ausnutzen.
  • Energetische Schwachpunkte ausmerzen. Das sind vor allem einfach verglaste Fenster, schlecht isolierte Kellerdecken und Heizkörpernischen. Gerade dort machen sich selbst kleinste Maßnahmen schnell bezahlt! Beispiel Fenster: Hier hilft es oft schon, die Beschläge nachzustellen.
  • Clever lüften: Wenn frische Luft ins Haus hinein soll und keine vollautomatische Lüftungsanlage vorhanden ist (wie in modernen Niedrigenergiehäusern), bitte stets in Form der so genannten „Stoßlüftung“ ( jeweils ca. 5 Minuten bei komplett geöffneten Fenstern) für den Luftaustausch sorgen - Fenster NICHT kippen! Während des Lüftens gilt: Heizung aus.

Energiesparportal

Weitere interessante Tipps rund um das Thema Energiesparen finden Sie auch unter www.ganz-einfach-energiesparen.de.