Richtig heizen in der Übergangszeit

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Auch dem goldenen Oktober geht irgendwann einmal die Puste aus. So warm wie 2018 ist der Herbst selten. Doch mittlerweile kann es morgens und abends schon empfindlich kalt werden. Temperaturschwankungen sind im Herbst keine Seltenheit. Frost wechselt sich mit noch relativ milden Temperaturen ab.

Sofern es nicht allzu kühl ist, reicht es in der Übergangszeit morgens und abends zu heizen, insbesondere wenn man tagsüber nicht zu Hause ist. Die Räume kühlen dann noch nicht so stark aus, wie im Winter. Am besten stellt man die Zeitschaltuhr so ein, dass die Heizung etwa eine Stunde vor dem Aufstehen anspringt. Tagsüber reicht Stufe Eins bzw. auch der Frostschutz. Abends kann dann je nach Witterung das Thermostat wieder etwas höher eingestellt werden.

Man sollte jedoch darauf achten, die Räume nicht zu überheizen. Jedes Grad weniger in den Zimmern senkt die Heizkosten um rund sechs Prozent. Faustregel: Die Temperatur nicht unter 15 °C fallen lassen, denn das erneute Aufheizen verbraucht mehr Energie, als die Räume konstant auf einem Grundniveau zu heizen. Zudem droht bei Temperaturen unter 15 °Celsius Schimmelgefahr. Daher ist es sinnvoll, Keller- oder Abstellräume spätestens im Winter bzw. bei länger anhaltendem Frost auf ein Minimum zu beheizen.

Achtung: Ende Oktober wird die Uhr auf Winterzeit umgestellt. Wer ein Zeitprogramm bei seiner Heizungsanlage nutzt, sollte auch hier nicht vergessen, die Uhr zurück zu stellen. Anderenfalls aktiviert sich die Heizung durch die Zeitumstellung eine Stunde zu früh. Betroffen sind in erster Linie Heizkörper mitsamt Zeitschaltuhren und Thermostaten. Das gilt natürlich nur dann, wenn eine automatisierte Heizung benutzt wird. Diese reguliert sich je nach Tageszeit und über einen einprogrammierten Ablauf. Wird keine solche Installation genutzt, wirkt sich die Zeitumstellung nicht auf die Heizkosten aus.